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Akademie Kanalbau | E-Learning
Herzlich Willkommen!
Willkommen zum E-Learning-Kurs „Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen in offener Bauweise“ der RAL Gütegemeinschaft Kanalbau. Auf mehr als 500 Seiten unterteilt in 6 Lektionen wird Ihnen Wissenswertes rund um das Thema Kanalbau in offener Bauweise vermittelt.
Den Kurs können Sie nutzen wann und wo immer Sie möchten.
Kompetenz durch E-Learning: Für Gütezeicheninhaber AK und ABAK kostenfrei.





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Die Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, die im Rahmen von Tiefbauarbeiten und insbesondere beim Leitungsbau und Kanalneubau in offener Bauweise berücksichtigt werden müssen, sind sehr vielfältig. Sie bergen ein erhebliches Gefahrenpotential für die am Bau Beschäftigten, aber auch für unbeteiligte Personen.
Nach Abschluss dieser Lektion verfügen Sie über Kenntnisse bezüglich:
LEARNING OUTCOMES
- Risiken und Gefahrenbereichen;
- Sicherung von Baustellen in Verkehrsbereichen;
- Geräten und Ausrüstungen für ein sicheres Arbeiten.
Die Herstellung von Kanälen erfolgt vielfach in Form der offenen Bauweise. Je nach Ausführung ergeben sich dabei Rohr-Boden-Systeme mit unterschiedlichen äußeren Belastungen des Kanals. Zum Verständnis dieser Zusammenhänge werden die bodenmechanischen und hydrogeologischen Grundlagen zur Charakterisierung des Baugrundes erläutert.
Nach Abschluss dieser Lektion verfügen Sie über fundierte Kenntnisse, um:
LEARNING OUTCOMES
- Bodenarten zu differenzieren,
- die Einflüsse von Kornform und Korngrößenverteilung auf die baupraktischen Eigenschaften des Baugrundes und
- die unterschiedlichen Erscheinungsbilder von Wasser im Untergrund zu benennen,
- die Wasserdurchlässigkeit des Bodens für eine bautechnische Beurteilung des Bodens zu ermitteln.
Untersuchung ist die erste von vier grundlegenden Aktivitäten im Rahmen eines integrierten Kanalmanagements.
Sie untersucht alle relevanten Komponenten des Entwässerungssystems in einem angemessenen Detaillierungsgrad, um eine verlässliche Grundlage für die Bewertung der Leistungsfähigkeit des Systems zu schaffen.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen dienen zwei wesentlichen Zwecken:
- Einerseits liefern sie dokumentierte Nachweise für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht.
- Anderseits bilden sie die technische Grundlage für die Planung aller nachfolgenden Aktivitäten in den Bereichen Betrieb, Unterhalt und Sanierung.
Dieses Modul konzentriert sich speziell auf die Dichtheitsprüfung von neu installierten oder kürzlich sanierten Abwasserleitungen, Kanälen und Schächten.
Es erläutert, welche Dichtheitsprüfverfahren zur Verfügung stehen, wie diese korrekt anzuwenden sind und welche Prüfbedingungen, Randbedingungen und Abnahmekriterien einzuhalten sind, um normkonforme, sichere und aussagekräftige Prüfergebnisse zu erzielen.
LEARNING OUTCOMES
- Die Bedeutung der Dichtheit von Kanälen und Leitungen verstehen;
- Normen und Regelwerke zur Dichtheitsprüfung sicher anwenden;
- Geeignete Prüfverfahren auswählen und unterscheiden;
- Arbeitsabläufe der haltungsweisen Dichtheitsprüfung korrekt durchführen;
- Einflussfaktoren wie Grundwasser, Material und Rohrgeometrie berücksichtigen;
- Prüfgeräte, Dichtkissen und Sicherungssysteme fachgerecht bedienen;
- Prüfergebnisse dokumentieren und Fehlerquellen systematisch analysieren.
Der Einbau von Wasser- und Abwasserleitungen und Kanälen erfolgt weltweit zum großen Teil in der offenen Bauweise. Die auf den ersten Blick „einfache“ Bauverfahrenstechnik wird insbesondere bei Anwendung im innerstädtischen Bereich und großen Tiefenlagen hoch komplex. Die Vielzahl an Randbedingungen, Verbau- und Verlegesystemen erfordern ein umfangreiches fachliches Wissen, um eine hohe Ausführungsqualität sicherzustellen. Für die Standsicherheit der Leitung ist dabei die „Qualität” der Leitungszone von elementarer Wichtigkeit. Diese Lektion vermittelt alle relevanten Informationen zu dem Themenbereich zeitweise, fließfähiger, selbstverdichtender Verfüllbaustoffe - auch als Flüssigboden bekannt. Neue Ansätze für eine qualitätsoptimierte Verlegung von Leitungen sind ebenfalls Bestandteil.
LEARNING OUTCOMES
- die Aufgabe von zeitweise fließfähigen, selbstverdichtenden Verfüllbaustoffen zu skizzieren
- die Eigenschaften von zeitweise fließfähigen, selbstverdichtenden Verfüllbaustoffen zu beschreiben
- die Bestandteile von zeitweise fließfähigen, selbstverdichtenden Verfüllbaustoffen zu nennen
- den Einbau von zeitweise fließfähigen, selbstverdichtenden Verfüllbaustoffen zu erläutern
- das sogenannte "Optimierte Verlegeverfahren" darzustellen
Die Herstellung von Kanälen erfolgt nach wie vor vielfach in Form der offenen Bauweise. Je nach Ausführung ergeben sich dabei verschiedene Rohr-Boden-Systeme mit unterschiedlichen äußeren Belastungen des Kanals.
Nach erfolgreichem Abschluss verfügen Sie über fundierte Kenntnisse bezüglich:
LEARNING OUTCOMES
- der wichtigsten Regelwerke und Vorschriften;
- Anforderungen an Planung, Ausschreibung und Bau der Leitungszone, den Verbau und die Bauteile und Baustoffe;
- Verfahren zur Wasserhaltung und
- Prozessabläufe der offenen Bauweise.
Die Leitungszone besteht aus Bettung, Seitenverfüllung und Abdeckung. Die Qualität der Leitungszone wird dabei maßgeblich durch die Verlege- und Einbaubedingungen beeinflusst. Weitere Themen sind hydraulisch gebundene Verfüllbaustoffe, optimierte Verlegeverfahren und Verdichtungskontrollen.
Nach Abschluss dieser Lektion verfügen Sie über fundierte Kenntnisse bezüglich:
LEARNING OUTCOMES
- der wichtigsten Regelwerke und Vorschriften;
- Anforderungen an die Leitungszone und die Verdichtung der Grabenverfüllung;
- Prozessabläufe der offenen Bauweise;
- Einflussfaktoren, um die hohe Ausführungsqualität auf der Baustelle sicherzustellen;
- Erkennen und Beurteilen von Fehlern in der Bauausführung.
Der Einbau von Wasser- und Abwasserleitungen und -kanälen erfolgt weltweit zum großen Teil in der offenen Bauweise. Die auf den ersten Blick „einfache“ Bauverfahrenstechnik wird insbesondere bei Anwendung im innerstädtischen Bereich und großen Tiefenlagen hoch komplex. Die Vielzahl an Randbedingungen, Verbau- und Verlegesystemen erfordern ein umfangreiches fachliches Wissen, um eine hohe Ausführungsqualität sicherzustellen.
LEARNING OUTCOMES
- die wichtigsten Regelwerke und Vorschriften zu benennen und anzuwenden;
- Bodenarten zu differenzieren, die Einflüsse von Kornform und Korngrößenverteilung auf die baupraktischen Eigenschaften des Baugrundes zu benennen, den Bodenzustand in Bezug auf seine Lagerungsdichte und Konsistenz zu beurteilen und wesentliche Bodenkennzahlen abzuleiten;
- die unterschiedlichen Erscheinungsbilder von Wasser im Untergrund zu benennen, die Bewegung des ungebundenen Wassers in Abhängigkeit der Wasserdurchlässigkeit im Lockergestein zu verstehen und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens für eine bautechnische Beurteilung des Bodens zu ermitteln;
- Anforderungen an Planung, Ausschreibung und Bau der Leitungszone und des Verbaus, die Verdichtung der Grabenverfüllung und Bauteile und Baustoffe zu benennen;
- Varianten unverbauter Gräben und deren Einsatzgrenzen zu benennen;
- Varianten von Verbausystemen und deren Einsatzgrenzen zu benennen;
- Prozessabläufe der offenen Bauweise zu beschreiben;
- Fehler in der Bauausführung zu erkennen und zu beurteilen;
- Arbeitssicherheits- und -schutzmaßnahmen bei der offenen Bauweise zu implementieren.